. GEAMOC e.V. - Reisebericht September 2007
 
GEAMOC e.V. - Zurück zur Startseite
Neuigkeiten

GEAMOC-Flyer
Jetzt als Download verfügbar...

Reisebericht
Reisebericht Mai-2009 jetzt verfügbar


Sprachen


Deutsch



English

Design by
www.3DTechnik.com

 

Reisebericht Mai/Juni 2009

Von Uli Hasche und Hans Schäfer

Mo 25.5. Um 20 Uhr bringt uns ein Freund zum Bahnhof in Stuttgart. Wir fahren mit dem ICE nach Frankfurt und fliegen um 23.15 Richtung Addis Ababa in Äthiopien.

Di 26.5. Dort haben wir 4 Stunden Aufenthalt, dann fliegen wir weiter nach Lilongwe. Wir haben Glück: alle unsere Koffer sind da und Ruth Ehret holt uns ab. Gegen 14 Uhr können wir uns in ihrer Wohnung von der Anreise erholen.

Mi 27.5. Wir treffen Alice, die 25jährige Malawi, die uns letztes Jahr bei Koch­vor­­füh­rungen geholfen hatte, und fahren mit ihr in unserem GEAMOC-Auto, einem älteren Toyota Corolla, nach Mchinji zu unserer Koordinatorin Sister Eugenia. Mit ihr besuchen wir die Schule, die durch eine Spende Herrenber­ger Schüler ein neues Dach erhalten hat. Der Schulleiter überreicht uns ein Dankesschreiben, und gleichzeitig bittet er um weiteres Geld für Schulmöbel und andere Einrichtung. Wir werden von Sister Eugenia zum Mittagessen eingeladen und bezahlen ihr das Schul­­geld für die dort betreuten Kinder bis Jahresende. Uli fotografiert die Kinder mit Namensschildern. Wir kau­fen noch zwei Sack Soja von der Sister, um sie zur Herstellung von Kinder­nah­rung (Likuni Phala) nach Lirangwe zu bringen.

Do 28.5. Wir fahren in etwa 4 Stunden nach Lirangwe und machen dort einen unan­gekündigten Besuch in der Maismühle und bei der Schule. Leider sind die Schweine­ställe des Schweinezucht-Projekts aus dem letzten Jahr leer und beginnen bereits zu verfallen. Wir erfahren, dass die Müllerinnen we­gen eines Schadens am Maisschäler nicht mehr genug Futter für die Schweine hat­ten, worauf diese verhungerten. Wegen der Schweinegrippe wurde keine neue Zucht begonnen.
In der Schule sind die beim letzten Mal beanstandeten wackeligen Schulbänke ver­stärkt worden, und vor den Schulgebäuden wurden kleine Blumenbeete angelegt. Schilder zeigen an, welche Klassen für die Pflege zuständig sind.
Leider ist noch keine Stromleitung zum Kindergarten verlegt worden, obwohl wir dafür im letzten Jahr bezahlt hatten.
Wir übergeben die zwei Sack (100 kg) Soja an die Müllerinnen, die die Soja­bohnen rösten, um sie zum Mahlen vorzubereiten.
In Blantyre können wir wieder im Gästehaus bei Pfarrer Dieter Opitz wohnen. Dieser und seine Frau Ruth sind allerdings gerade im Urlaub in Deutschland. Wilma Krützen vom DED erwartet uns aber.
Wir treffen Ziccan Chirwa, unseren Koordinator in Blantyre, und besprechen die vor uns liegenden Aufgaben.

Fr 29.5. In Lirangwe treffen wir Dr. Heiko Meinhardt mit seiner Frau Angela. Herr Dr. Mein­hardt ist in Malawi als Wahlbeobachter bei den Parlamentswahlen eingesetzt. Wir hatten uns schon in Deutschland verabredet. Seine Frau kommt aus Zomba, spricht aber außer Chichewa und Englisch auch fließend Deutsch. Die beiden wohnen in Hamburg.
Wir zeigen den beiden die Maismühle, den Kindergarten, den Schulbau vom letzten Jahr und unser neuestes Projekt, die Berufsschule mit zwei Klassenzimmern, die hinter der Maismühle steht und kurz vor der Vollendung ist.
Dem Sportlehrer der Schule übergeben wir einen Fußball und einen Handball vom Andreae-Gymnasium Herrenberg und eine Ballpumpe. Es gab bisher nur einen Ball für die ganze Schule mit 500 Schülern. Eine Pumpe fehlte ganz. Sie erzählen, dass sie fast jede Woche einen Wettbewerb gegen eine andere Schule austragen.
Zur Produktion von Likuni Phala als Kindernahrung haben wir für die Müllerinnen zwei Sack Mais aus Blantyre mitgebracht.
Abends unterhalten wir uns noch lange mit Wilma. Sie hat schon 25 Jahre in ver­schiedenen Ländern Afrikas Erfahrungen gesammelt. Sie hat viele für deutsche Vor­stellungen kaum nachvollziehbare, selbst erlebte Geschichten auf Lager. Nur zwei Beispiele: Einmal wurde sie beschuldigt, ihren Fahrer verkauft zu haben. Er selbst bestritt das zwar, aber das überzeugte die Leute im Dorf nicht. Sie hätte ihn verhext.
Um gegen Malaria praktische Hilfe zu leisten, wurden 100 000 Moskitonetze verteilt. Nach einigen Monaten wurde der Erfolg der Maßnahme überprüft. Ergebnis: keine Netze in den Häusern zu finden. Sie wurden verwendet zum Beispiel als Fischer­netze, zum Abdecken von frisch eingesäten Flächen und vieles andere. Die Lösung des Problems: erneute Ausgabe von Moskitonetzen!

Sa 30.5. Wir kochen mit den Frauen von Lirangwe Eintopf, leider dieses Mal ohne Anleitung durch Alice.
Uli verteilt einige Fotos, die er letztes Jahr bei einer ähnlichen Aktion gemacht hatte.
Wir laden 35 Säcke Phala à 5 kg ein, die die Frauen inzwischen produziert hatten, um sie unseren Kindern in Muloza zu bringen.

Pfingstsonntag, 31.5. Ruhetag im Haus Opitz. Wir waschen unsere Wäsche, lesen und vervollständigen unsere Kinderlisten. Abends ist power cut (Stromausfall) für zwei Stunden. Wir treffen unsere Freunde Heidi und Bruno Kloser, die schon 20 Jahre in Afrika leben und viel erzählen können.

Pfingstmontag, 1.6. Wir fahren mit Ziccan etwa zwei Stunden nach Muloza an der Grenze zu Mozambique. Hier verteilen wir die Phala- Säcke und fotografieren 4 Kin­der. Dabei wird jeweils der Name, Alter und Klasse erfasst.
In einem Nebengebäude sehen wir zu unserer Überraschung eine Gruppe Jugendli­cher, die an einer Power Point- Präsentation auf dem PC arbeiten.
Auf dem Rückweg kaufen wir einen energiesparenden clay stove, einen kleinen Herd aus Ton, für 250 Kwatscha (etwa 1 Euro).
Wir warten bereits seit drei Tagen auf Geld aus Lilongwe, das uns Bernhard Schwarz, ein deutscher Kaffeeplantagenbesitzer von Ruth mitbringen will. Sein Auto ist aber immer wieder kaputt.

Di, 2.6. Hans kümmert sich um die Phala-Produktion in Lirangwe. Von Bernhard erfahren wir, dass sein Auto zum wiederholten Mal auf der Strecke liegen geblieben ist. Außerdem hat er vergessen, unser Geld mitzunehmen. Ruth überweist es am anderen Tag. Das kostet uns etwa 100 € mehr. Abends schreiben wir noch lange an den Namensschildern, die wir morgen für die Kinderfotos brauchen.

Mi, 3.6. Wir fahren etwa eine Stunde nach Osten, davon 30 min dirt road mit vielen Schlaglöchern nach Chiradzulu. Überall hängen noch Wahlplakate für Bingu wa Mutharika und seiner De­mocratic Progressive Party, die die Wahl überlegen gewannen.
Im Dorf ist gerade Markttag. Wir treffen die Geamoc-Kinder vor einem Gebäude am Rand des sehr belebten Marktes. Dort machen wir Fotos der Kinder, verteilen 30 Sä­cke Phala und fragen nach sonstigen Bedürfnissen. Viele wünschen sich eine Decke. Wir befinden uns im malawischen Winter: nachts sinkt die Temperatur oft auf 10°C oder leicht darunter. Wenn man dann nur mit einer Strohmatte auf dem nackten Bo­den liegt, in einer Hütte ohne dicht schließende Tür und Fenster, dann kann man schon eine Decke brauchen.
Manche wünschen sich Schuhe und eine Schuluniform. Wir versprechen, sie am nächsten Montag wieder zu besuchen.
Auf dem Rückweg fahren wir noch zu einer anderen Schule. Wir kämpfen uns über einen sehr schlechten Weg, bei dem wir mehr­fach fürchten müssen, das Auto zu ruinieren. Wir finden jedoch die dort erwarteten Kinder nicht.
Abends besuchen wir unsere bisherige Buchhalterin Effie Kadzeya mit ihrem einen Monat jungen Sohn und ihrem Mann in ihrer Wohnung. Effie hatte für einige Jahre die Buch­führung sehr zuverlässig und ehrlich erledigt, möchte diesen Job aber jetzt ab­geben.

Do, 4.6. Vormittags geht Hans zur Bank, um Geld vom Konto zu holen. Das dauert über eine Stunde. Dann müssen wir bei verschiedenen Läden und Handwerkern Material für die neue Berufsschule bestellen und um den Preis verhandeln. Danach werden Nägel, Farbe und Zement gekauft, später auch 50 Decken für die Kinder.
Weil wir bisher noch außer bei Ruth in Lilongwe keinen Internet-Zugang gefunden haben, versucht es Hans jetzt in einem Hotel. Dort gelingt es, aber alles dauert zehnmal so lange wie in Deutschland.

Fr, 5.6. Wir fahren wieder nach Lirangwe, um die Baustelle der Berufsschule zu kon­trollieren und den Kindergartenkindern Spielzeug zu bringen. Dieses hat­ten wir schon letztes Jahr im Koffer, der aber irrtümlich nach Lusa­ka geschickt wurde. Zum Glück konnten wir sie auf dem Rückflug wieder bekommen.
Im Dorf kaufen wir 80 kg Soja für die Phala-Produktion. Zu Hause schreiben wir noch die Namensschilder für die Kinderfotos in Muloza.
Abends werden wir zum Kässpätzle-Essen bei Heidi Kloser eingeladen.

Sa, 6.6. Wir waren informiert worden, dass Olivia Massanza, eine Parlamentsangehörige, un­sere Mühle in Muloza mit ihrem Schloss verriegelt hat und als ihr Eigentum bean-sprucht. Die Müllerinnen, die jahrelang die Mühle betrieben haben, sind einge­schüch­tert und ratlos.
Wir kaufen eine gute Metallsäge, Hammer und Meißel, fahren nach Muloza und sägen das Schloss auf. Hans erklärt den Bewohnern und dem Mühlenkomittee noch einmal, dass nur sie und Geamoc über die Mühle verfügen dürfen. Dann produzieren wir Phala unter Anleitung von Mr. Magaya, der aus Lirangwe mit gekommen ist. Die dort betreuten Kinder werden fotografiert, die Listen aktualisiert, dann bekommt jedes Kind einen Beutel mit 5 kg Phala, einen Bleistift und eine Decke.
Inzwischen war Olivia im fernen Lilongwe von einem Getreuen über unsere Aktion per Handy verständigt worden. Das führte zu einem langen Palaver mit dem Häuptling des Dorfes, einigen Mitgliedern des Mühlenkomitees und Ziccan. Zum Schluss waren sich alle einig, dass Olivia kein Recht hat, die Mühle zu beanspru­chen. So lange wir in Malawi waren, haben wir auch nichts mehr von ihr gehört.
Zurück in Blantyre muss Hans noch mal zur Bank, dann fahren wir zu Verhandlungen mit einem Schlosser, der einbruchsichere Gitter für die neue Schule anfertigen soll.
Abends bereiten wir Kinderlisten und Namensschilder für den nächsten Tag vor.

So, 7.6. Auf dem Weg nach Lirangwe kaufen wir Milch und Bananen, um für die Kin­der Milkshake zu machen. Die restlichen Kinder werden fotografiert, sie bekommen eine Decke und Bananen­milch. Dem Kindergärtner schenkt Hans wie jedes Jahr Röhrchen zum Seifenblasen machen und drei Beutel Holz-Spielzeug. Außerdem erhält der Sportlehrer einen neuen Fußball.
Auf der Baustelle werden die Arbeit des Elektrikers und des Zimmermanns kontrol­liert und eine Abschlagszahlung ausgehandelt. In der Stadt fahren wir wie­der durch viele enge und sehr belebte Straßen zum „Gittermacher“. Er ist nicht so weit wie versprochen, und die vorhandenen Gitter müssen auch noch verbessert wer­den. Wir verhandeln über den Transport der Gitter über 40 km nach Lirangwe.
Abends treffen wir uns mit Wilma und zwei jungen Entwicklungshelferinnen zum Es­sen bei einem „Italiener“. Das Essen schmeckt leider nicht gut.
Das war unser Sonntag!

Mo, 8.6. Wir fotografieren noch einige Nachzügler und bringen die versprochenen Decken nach Chiradzulu. Die Schuluniformen sollen in einem weiteren Projekt von den Schülerinnen der neuen Berufsschule in Lirangwe genäht werden. Das kann noch einige Zeit dauern, erklärt Hans den Kindern.
Wir besuchen noch das Haus, das vor einigen Jahren von Geamoc für Enelesi Phiri und ihre sieben Geschwister erbaut wurde, nachdem die Eltern an AIDS gestorben waren und die Dorfbewohner ihr Haus verbrannt hatten, um die Geister der Toten von einer Rückkehr abzuhalten. Das Haus ist in einem guten Zustand. Enelesi war aber unterwegs. Unserem Koordinator in Chiradzulu Mr. Liwonde schenken wir den kleinen Kocher aus Ton aus Mulanje.
Wir kaufen in Blantyre weitere Decken, bestellen die Bleche für das Dach der Schule in Lirangwe und organisieren und bezahlen den Transport der Materialien. Auch beim Hersteller der Sicherheitsgitter müssen wir wieder vorbei, um zu kontrollieren und eine weitere Abschlagszahlung leisten. Für das Abpacken von Phala werden weitere Plastiktüten gekauft.
Dann geht’s wieder nach Lirangwe, um die Baustelle zu kontrollieren und die restli­chen Decken zu verteilen.

Di, 9.6. Zunächst fahren wir nach Lirangwe, laden 22 Säcke Phala ein, bezahlen die Müllerinnen für ihre Arbeit und überprüfen die Baustelle. Anschließend fahren wir in dreieinhalb Stunden nach Lilongwe. Ruth erwartet uns schon. Hans kann endlich wieder e-mails empfangen.

Mi, 10.6. Auf der Fahrt nach Matenje besuchen wir Schwester Dorothea, eine deutsche Krankenschwester, die in einer kleinen Krankenstation Kinder versorgt.
In Matenje treffen wir unsere Koordinatoren Kristy und Brian Rolig, die Peace Corps-Leute aus Minneapolis, die dort seit anderthalb Jahren mit den Dorfbewohnern ohne Strom und fließendes Wasser leben. Sie bekommen die Beutel mit Phala, ge­brauchte und neue Bälle, Spielzeug, und Decken für die Kinder. Um ihr eigenes Le­ben et­was zu erleichtern, hat Hans ihnen ein Solarmodul zur Stromerzeugung ge­schenkt, damit sie zum Beispiel ihr Handy aufladen können.
Beim Schulleiter Mr. Msonthe bezahlen wir das Schulgeld für den Rest des Jahres und machen Fotos von den Kindern.
Zufällig kommt an diesem Tag auch Präsident Bingu ins Dorf. Wir fahren an einer Frau­engruppe vorbei, die einen Willkommenstanz aufführt.
Weil Brian und Kristy nach Blantyre zu einer Fortbildung müssen, nehmen wir sie mit.
Auf der Fahrt haben wir eine Reifenpanne. Vorsorglich hatten wir den platten Reservereifen reparieren lassen. So können wir den Reifen in drei Minuten wechseln. Wir zeigen den beiden Amerikanern die Mühle und die Baustelle in Lirangwe. Das Dach ist inzwischen fast fertig. Abends laden wir sie ein zum Eintopf .

Do, 11.6. (Fronleichnam) Hans muss wieder Euro in Kwatcha wechseln, kauft zwei neue Reifen für unser Auto,und fährt mit Ziccan sechs Sack Zement und drei Sack Gips nach Lirangwe. Uli fällt den ganzen Tag wegen Kopfschmerzen aus.

Fr, 12.6. Hans fährt wieder mit Baumaterial nach Lirangwe, Uli macht Hausarbeit wie putzen, kochen, Wäsche waschen.
Abends treffen wir Erwin van der Meer, einen Pfarrer aus Holland, der auch schon etwa 20 Jahre in Afrika lebt. Er empfiehlt uns einen seiner schwarzen Mitarbeiter, Benson Mongiwa als Ersatz für Effie als Kassenwart. Er kennt ihn als ehrlich und zuverlässig. Außerdem ist er in der Gegend von Lirangwe aufgewachsen, seine El­tern wohnen noch dort. Noch am gleichen Abend führt Hans ein Gespräch mit Ben­son, der zusagt.
Wir zahlen bei Wilma unsere 15 Übernachtungen im Opitz-Gästehaus, weil wir am nächsten Tag unsere Rückreise nach Lilongwe antreten wollen.

Sa, 13.6. Von 9 bis halb zwölf ist Hans mit Benson und Effie auf der Bank, um für Benson eine Zeichnungsberechtigung einzurichten. Das klappt aber nicht . Dann fahren wir ein letztes Mal nach Lirangwe (das 12. Mal !!), bezahlen die Hand­werker und die Schneider-Lehrerin Sarah Saidi, die schon ihren ersten Unterricht hält vor einer Gruppe von acht Frauen und drei Männern. Die neuen Türen werden ver­messen und bezahlt.
Um 14 Uhr springen wir ins Auto, und Hans schafft die Strecke nach Lilongwe in drei Stunden auf einer Landstraße, die oft größere Schlaglöcher bereit hält, wo ständig Ziegen, Schweine oder Hunde in den Weg laufen, langsame Radfahrer und LKWs behindern und sechs verschiedene Polizeikontrollen uns anhalten.
In Lilongwe wartet bereits der Elektriker auf uns, den wir bezahlen.

So, 14.6. Wir packen unsere Koffer, werden von Ruth zum Flugplatz gefahren und starten gegen 13 Uhr nach Addis Ababa mit einer Zwischenlandung in Lusaka. Nach vier Stunden Wartezeit in Addis kommen wir am anderen Morgen an.

Mo, 15.6. in Frankfurt gegen 6 Uhr. Brigitte Kuhlmann erwartet uns schon. Wir haben aber wenig Zeit und erreichen gerade noch den ICE nach Stuttgart, wo wir um 8.30 müde, aber zufrieden mit dem Erreichten wieder nach Hause kommen.

Zusammenfassung:

Wir waren 3 Wochen in Malawi, Uli zum zweiten Mal, Hans zum zehnten Mal.

Wir fuhren mit unserem Toyota Corolla über 2000 km, oft auf unbefestigten Wegen, fast immer überladen mit Personen, Gepäck oder Baumaterial.
Alle GEAMOC-Schulen und Projekte wurden besucht, viele mehrfach.

Fast alle Kinder wurden fotografiert und erhielten 5 kg Likuni Phala und eine Decke.

Wir stellten mit den Frauen in Lirangwe und Muloza ca. 1200 kg Kindernahrung her und verteilten sie.

Neue Kontakte wurden geknüpft, z.B. mit der Schneider-Lehrerin Sarah Saidi und dem neuen Kassenführer Benson Mongiwa.

Der Bau der kleinen Berufsschule in Lirangwe konnte weitestgehend abge­schlossen und die Schule in Betrieb genommen werden.

Stuttgart, den 27.6.2009

 

Zur Startseite von Geamoc.de KontaktSitemapOptimiert für eine Auflösung von 800x600 Bildpunkten & IExpl. 5.5